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Start der Handarbeitsgruppe

Am Donnerstag, 8. März, startet der Handarbeitstreff für Frauen in der Au und findet ab dann wöchentlich donnerstags von 17 Uhr bis 18:30 Uhr im Frauenraum in der Au statt. Wer mag, ist herzlich eingeladen dazuzustoßen. Letzte Woche gab es schon ein Kennenlerntreffen im Frauenraum, in dem die Frauen der Unterkunft den Johannitern sagen konnten, was sie sich für diesen Raum wünschen. Die Idee, einen Handarbeitstreff zu besuchen, wurde von vielen Frauen begeistert aufgenommen, so dass mit einigen Teilnehmerinnen gerechnet werden kann.
Spenden für den Handarbeitstreff werden gerne entgegengenommen, insbesondere Wolle und Stoffe werden ja ständig gebraucht. Teilnahme am Handarbeitstreff und Spenden bitte vorher kurz anmelden.
Foto: W.i.R./ak

Der, die, das

Die Frau, der Mann, das Haus. Bei einigen Begriffen ist es noch recht einleuchtend, wann der, die, das zu verwenden ist. Aber ganz schnell gerät man aufs Glatteis. Denn obwohl ein Mädchen doch wohl eindeutig weiblich ist, bekommt es den sächlichen Artikel. Wieso, weshalb, warum? Gar nicht so einfach zu erklären. Die richtige Verwendung der Artikel gehört zu den kompliziertesten Bereichen der deutschen Grammatik. Meistens bleibt nichts anderes übrig, als den Artikel einfach mit dem Wort mitzulernen. Aber immerhin, ein paar Regeln gibt es. Spielerisch wurden diese beim letzten Sprachtreff erprobt: Karten mit Kategorien und Farben helfen, etwas Ordnung in die Grammatik zu bringen. Der Sprachtreff „Wir sprechen deutsch“ findet immer montags und donnerstags statt, jeweils 17.30 bis 19.00 Uhr. Wer bei uns als Teacher mitmachen möchte, schreibt uns bitte eine E-Mail oder kommt am besten zum nächsten Plenum.
Foto: W.i.R./jp

Erst büffeln, dann tanzen

Auch beim Sprachtreff-Termin am Rosenmontag wurde erstmal fleißig gelernt. Dabei gemeinsam Kreppel zu essen kam bei allen gut an. Bei dezenter Faschingsdekoration mit Luftschlangen wurde zum Schluss dann auch noch eine Polonaise gestartet, was so manchen Neu-Rödelheimer überrascht hat. Helau!
Foto: W.i.R./jp

W.i.R. Kino am Sonntag

W.I.R. Kino am Sonntag, den 18. 2., 16 Uhr In der Au.
Es läuft der Film „Die grosse Reise“. Das Thema ist eine Pilgerreise von Frankreich nach Mekka , zum einen ein Roadmovie von Frankreich nach Saudi-Arabien, zum anderen eine Auseinandersetzung über konservative und moderne Sichtweisen im Islam.

Bitte Ausweis für die Registrierung mitbringen, evtl. auch den WIR-Sticker. Essbare Mitbringsel werden gern gesehen und verzehrt.

Wintersport

Vor genau einem Jahr waren wir zum ersten Mal gemeinsam Kegeln. Mittlerweile ist es fast schon eine Tradition in der kalten Jahreszeit. Auch am letzten Sonntag trafen wir uns wieder auf der Kegelbahn im „Goldenen Löwen“. Beim Kegeln oder auch beim Kartenspielen kommt man unkompliziert ins Gespräch und lernt einander kennen.
Foto: W.i.R./bg

Wir babbeln deutsch


… auch wenn es hier gerade um Geografie geht. Gesprochen wird über Europa, den Ural, Längen- und Breitengrade, Zeitzonen und Expeditionen in die Arktis.

Der Sprachtreff „Wir sprechen deutsch“ findet zur Zeit statt immer montags um 17.30 Uhr im Gemeindesaal der ev. Cyriakusgemeinde und donnerstags um 17.30 Uhr in den Räumen der kath. St. Antonius Gemeinde. Für den Donnerstag-Termin werden noch Leute gesucht, die als „Teachers“ mitmachen wollen. Bei Interesse E-Mail an w.i.r@riseup.net oder einfach zum nächsten Plenum kommen.
Foto: W.i.R./th

Gastkommentar zur Bundestagswahl

Ein wichtiges Statement gegen Rechts ist ein ehrenamtliches Engagement. Das Ergebnis der Bundestagswahl ist nicht besonders überraschend. Bereits im Vorfeld zeigten sich in den Umfragen hohe, teils zweistellige, Werte für die AfD. 72 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg sind wieder bekennende Faschisten, Rassisten und eine menschenverachtende völkische Politik in den Bundestag eingezogen. Ein Ergebnis vieler Ursachen, unter anderem der Versuch der bundesdeutschen Politik, rechtspopulistische Themen und menschenverachtende Meinungen salonfähig zu machen.
Die Kriege und Krisen in Europa und um uns herum werden von der Politik nicht gelöst und teilweise weiter befeuert. Für die Umsetzung einer menschenwürdigen und friedlichen Welt fehlt das nachhaltige Konzept. Daher werden Migration und Flucht weiterhin auf hohem Niveau stattfinden. Deshalb brauchen wir sichere Fluchtrouten und das Recht auf ein faires Asylverfahren. Das Netzwerk Konkrete Solidarität – Teachers on the Road – stehen gegen Rechts, gegen jede Form der Diskriminierung, Menschenverachtung, Sexismus und Antisemitismus. Wir stehen für eine freie und offene Gesellschaft. Wir müssen uns solidarisch und konkret mit Geflüchteten, Migrant*innen und allen in prekärer Lage lebenden Menschen verbünden. Wir sehen den Schlüssel für eine freie und offene Gesellschaft in der. Selbstbestimmung. Spracherwerb, kultureller Austausch und gemeinsames Lernen sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Euer Engagement bei Teachers on the Road ist ein wichtiges Signal gegen den Rechtsruck und für eine solidarische Gesellschaft. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich bei all unseren Unterstützer*innen.
Euer Vorstand im Netzwerk Konkrete Solidarität (Timur Beygo, Franziska Reichenbach, Ralph Lange, Maike Bundschuh, Wesam Alfrawati, Nawid Azizi)

Ausflug zum Dottenfelder Hof

Am Samstag, 16. 9. 2017 fand unser Ausflug zum Dottenfelder Hof statt. Um 11Uhr haben wir uns in der Au und im Seegewann getroffen. Ca. 6 Kinder, 12 Erwachsene und Beate, Martina und Monika. Mit der S-Bahn ging es nach Bad Vilbel und zu Fuß zum Bauernhof. Die Sonne verwöhnte uns den ganzen Tag! So konnten wir den Hof besichtigen und dort gemeinsam picknicken. Es ging dann weiter nach Bad Vilbel an der Nidda entlang zu einem Spielplatz, zur Alten Burg und zum Hassia Brunnen. Pünktlich um 17 Uhr sind wir in Rödelheim aus der S-Bahn gestiegen … da fing es an zu regnen. Glück gehabt! 
Foto: W.i.R./bg

„Wir brauchen eine Küche!“

Geflüchtete protestieren gegen schlechte Verhältnisse in der Unterkunft „In der Au“

Seit Monaten wird den Geflüchteten in der Unterkunft „In der Au“ in Frankfurt-Rödelheim versprochen, dass eine Küche eingerichtet wird, in der sie selbst kochen können. Doch passiert ist nichts. Das Essen des Caterers ist schlecht, mit dem wenigen Geld der Asylbewerberleistungen müssen sich die Bewohner gekochtes Essen kaufen. Vor drei Tagen haben sich die Bewohner entschlossen, die Annahme des Essens gemeinschaftlich zu verweigern. Heute sind sie vor die Unterkunft gezogen, haben Banner mit ihren Forderungen bemalt und sind mit einer Demonstration zum Bahnhof Rödelheim gezogen. Das berichtet zusammen e.v. auf Facebook.

Die Verantwortung der Unterkunft liegt bei der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH). Der Leiter der Unterkunft, Massimo Chirillo, wies die Verantwortung von sich und verwies an die Stadt. Morgen will sich die „Stabsstelle Flüchtlinge“ der Stadt Frankfurt nach Rödelheim begeben. Die Bewohner der Unterkunft sind entschlossen, ihren Protest so lange fortzusetzen, bis die Leitung der Unterkunft auf ihre Forderungen eingeht, und zwar nicht nur verbal, sondern praktisch. Weitere Forderungen der Bewohner sind: Die Duschen müssen repariert werden, auf den Zimmern der Familien muss es Kühlschränke geben und in der Unterkunft soll WLAN eingerichtet werden. Im vergangenen Jahr wurde die Unterkunft angekündigt und war sofort umstritten. Oliver Pitsch von der JUH präsentierte sie mit Manuela Skotnik (Stabsstelle Flüchtlinge) als Vorzeigeunterkunft, die auf die Bedürfnisse der Bewohner genau eingehen werde. Dies hat sich offensichtlich nicht bewahrheitet.

Foto: zusammen e.v.