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Kino

Am Sonntag, den 15.4. um 16 Uhr gibt es in der Au den Film „Drachenläufer“ zu sehen. Wegen der Helligkeit findet die Vorführung im großen Saal per TV statt.

Hausaufgabenhelfer „In der Au“

Seit September 2017 bieten wir im Begegnungscafé der Unterkunft eine Hausaufgabenhilfe durch ehrenamtliche Helfer von W.i.R an. Dieses Angebot findet dienstags und mittwochs von 16-18 Uhr statt. Im Moment besteht unser Team aus 8 Menschen unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichem beruflichen Hintergrund, die ein- oder zweimal pro Woche ihre Hilfe zur Verfügung stellen.

Wir bemühen uns eine 1 zu 1 Betreuung sicherzustellen, um dem Kenntnisstand der Schüler gerecht zu werden, denn zu uns kommen sowohl nicht alphabetisierte Menschen als auch Teilnehmer von Integrationskursen, aber auch Schüler von Grundschulen und weiterführenden Schulen, die schon die Regelklassen besuchen. Das heißt, Flexibilität und Geduld ist gefragt. Unser Hilfsangebot wird aber dankbar angenommen. Die meisten Schüler kommen regelmäßig zu den Terminen. Dadurch entstehen automatisch menschliche Kontakte, die immer wieder zu schönen Begegnungen führen.

Wenn Sie sich vorstellen können, sich hier an einem oder zwei Nachmittagen in der Woche einbringen zu können, kontaktieren Sie uns bitte unter w.i.r@riseup.net.

Foto: W.i.R./us
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Gemeinsames Kochen im Centro Frankfurt

Am Freitag, dem 2.3.2018 haben Aktive von W.i.R. zusammmen mit Geflüchteten aus verschiedenen Ländern im Centro Frankfurt in Alt-Rödelheim eine „Koch-Party“ veranstaltet. Dabei wurden Gerichte aus den jeweiligen Heimatländern zubereitet und angeboten. Wer nicht da war, hat etwas verpasst.
Foto: W.i.R./bg
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W.i.R. Kino am Sonntag

W.I.R. Kino am Sonntag, den 18. 2., 16 Uhr In der Au.
Es läuft der Film „Die grosse Reise“. Das Thema ist eine Pilgerreise von Frankreich nach Mekka , zum einen ein Roadmovie von Frankreich nach Saudi-Arabien, zum anderen eine Auseinandersetzung über konservative und moderne Sichtweisen im Islam.

Bitte Ausweis für die Registrierung mitbringen, evtl. auch den WIR-Sticker. Essbare Mitbringsel werden gern gesehen und verzehrt.

Gastkommentar zur Bundestagswahl

Ein wichtiges Statement gegen Rechts ist ein ehrenamtliches Engagement. Das Ergebnis der Bundestagswahl ist nicht besonders überraschend. Bereits im Vorfeld zeigten sich in den Umfragen hohe, teils zweistellige, Werte für die AfD. 72 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg sind wieder bekennende Faschisten, Rassisten und eine menschenverachtende völkische Politik in den Bundestag eingezogen. Ein Ergebnis vieler Ursachen, unter anderem der Versuch der bundesdeutschen Politik, rechtspopulistische Themen und menschenverachtende Meinungen salonfähig zu machen.
Die Kriege und Krisen in Europa und um uns herum werden von der Politik nicht gelöst und teilweise weiter befeuert. Für die Umsetzung einer menschenwürdigen und friedlichen Welt fehlt das nachhaltige Konzept. Daher werden Migration und Flucht weiterhin auf hohem Niveau stattfinden. Deshalb brauchen wir sichere Fluchtrouten und das Recht auf ein faires Asylverfahren. Das Netzwerk Konkrete Solidarität – Teachers on the Road – stehen gegen Rechts, gegen jede Form der Diskriminierung, Menschenverachtung, Sexismus und Antisemitismus. Wir stehen für eine freie und offene Gesellschaft. Wir müssen uns solidarisch und konkret mit Geflüchteten, Migrant*innen und allen in prekärer Lage lebenden Menschen verbünden. Wir sehen den Schlüssel für eine freie und offene Gesellschaft in der. Selbstbestimmung. Spracherwerb, kultureller Austausch und gemeinsames Lernen sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Euer Engagement bei Teachers on the Road ist ein wichtiges Signal gegen den Rechtsruck und für eine solidarische Gesellschaft. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich bei all unseren Unterstützer*innen.
Euer Vorstand im Netzwerk Konkrete Solidarität (Timur Beygo, Franziska Reichenbach, Ralph Lange, Maike Bundschuh, Wesam Alfrawati, Nawid Azizi)

Ausflug zum Dottenfelder Hof

Am Samstag, 16. 9. 2017 fand unser Ausflug zum Dottenfelder Hof statt. Um 11Uhr haben wir uns in der Au und im Seegewann getroffen. Ca. 6 Kinder, 12 Erwachsene und Beate, Martina und Monika. Mit der S-Bahn ging es nach Bad Vilbel und zu Fuß zum Bauernhof. Die Sonne verwöhnte uns den ganzen Tag! So konnten wir den Hof besichtigen und dort gemeinsam picknicken. Es ging dann weiter nach Bad Vilbel an der Nidda entlang zu einem Spielplatz, zur Alten Burg und zum Hassia Brunnen. Pünktlich um 17 Uhr sind wir in Rödelheim aus der S-Bahn gestiegen … da fing es an zu regnen. Glück gehabt! 
Foto: W.i.R./bg

„Wir brauchen eine Küche!“

Geflüchtete protestieren gegen schlechte Verhältnisse in der Unterkunft „In der Au“

Seit Monaten wird den Geflüchteten in der Unterkunft „In der Au“ in Frankfurt-Rödelheim versprochen, dass eine Küche eingerichtet wird, in der sie selbst kochen können. Doch passiert ist nichts. Das Essen des Caterers ist schlecht, mit dem wenigen Geld der Asylbewerberleistungen müssen sich die Bewohner gekochtes Essen kaufen. Vor drei Tagen haben sich die Bewohner entschlossen, die Annahme des Essens gemeinschaftlich zu verweigern. Heute sind sie vor die Unterkunft gezogen, haben Banner mit ihren Forderungen bemalt und sind mit einer Demonstration zum Bahnhof Rödelheim gezogen. Das berichtet zusammen e.v. auf Facebook.

Die Verantwortung der Unterkunft liegt bei der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH). Der Leiter der Unterkunft, Massimo Chirillo, wies die Verantwortung von sich und verwies an die Stadt. Morgen will sich die „Stabsstelle Flüchtlinge“ der Stadt Frankfurt nach Rödelheim begeben. Die Bewohner der Unterkunft sind entschlossen, ihren Protest so lange fortzusetzen, bis die Leitung der Unterkunft auf ihre Forderungen eingeht, und zwar nicht nur verbal, sondern praktisch. Weitere Forderungen der Bewohner sind: Die Duschen müssen repariert werden, auf den Zimmern der Familien muss es Kühlschränke geben und in der Unterkunft soll WLAN eingerichtet werden. Im vergangenen Jahr wurde die Unterkunft angekündigt und war sofort umstritten. Oliver Pitsch von der JUH präsentierte sie mit Manuela Skotnik (Stabsstelle Flüchtlinge) als Vorzeigeunterkunft, die auf die Bedürfnisse der Bewohner genau eingehen werde. Dies hat sich offensichtlich nicht bewahrheitet.

Foto: zusammen e.v.

Aufruf „Gemeinsam gegen Nazis“


Bei der Kundgebung „Gemeinsam gegen Nazis“ am 26. April 2017 am Rödelheimer Bahnhof hat sich auch W.i.R. mit einem Redebeitrag beteiligt:

„Liebe Rödelheimer_innen, liebe Anwesende, meine Name ist Torsten Schulte von Willkommen in Rödelheim, kurz W.i.R. Uns gibt es seit Oktober 2015. Wir bieten Hilfe für Geflüchtete hier vor Ort in Rödelheim an. Bisher haben wir folgende feste Gruppen: regelmäßige Sprachtreffs (montags und freitags) mit den „teachers on the road“, Fahrradwerkstatt, Ausflugsgruppe für gemeinsame Unternehmungen. Daneben haben wir mehrmals Willkommensfeste und Umsonstflohmärkte organisiert. Wir suchen immer Engagierte, die bei uns mitmachen möchten!

Als wir von der Schändung der Gedenkstätte im Brentanopark im letzten Jahr erfahren haben, waren wir schockiert und haben sofort den Aufruf unterzeichnet. Diese schändliche Tat hat uns gezeigt, dass auch Rödelheim nicht vor rassistischen und antisemitischen Angriffen gefeit ist. Leider sind Geflüchtete in Deutschland oft Ziel von rassistischen Anfeindungen und Angriffen und diese nehmen bedauerlicherweise immer mehr zu. Dass nun 650 Rödelheimer_innen und zahlreiche Organisationen diesen Aufruf unterzeichnet haben, gibt uns Hoffnung, dass wir im Stadtteil gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Nazis setzen. Wir müssen zusammenstehen und uns zivilgesellschaftlich engagieren, damit die Schilder „Stadtteil gegen Rassismus“ an den Ortseingängen nicht nur bloßes Symbol sind.

Wir möchten alle einladen, bei uns mitzumachen, um den Geflüchteten in Rödelheim das Ankommen zu erleichtern und sie willkommen zu heißen. Gemeinsam müssen wir uns aktiv für ein respektvolles, gleichberechtigtes und wertschätzendes Zusammenleben aller im Stadtteil und darüber hinaus engagieren.“

Foto: W.i.R./ak