Bürgersprechstunde gestartet

Nachdem ursprünglich schon im März die ersten Bewohner in der neuen Unterkunft für Geflüchtete, In der Au, einziehen sollten, geht es nun tatsächlich los. Letzte Woche wurden Möbel angeliefert und aufgebaut, im Laufe der nächsten Monate werden nach und nach bis zu 400 Menschen auf dem Gelände der ehemaligen Firma Ambrosius eintreffen. Im Nachbarschaftsbüro des Quartiersmanagement West wurde eine Bürgersprechstunde eingerichtet, um die Fragen und Anliegen von Rödelheimer AnwohnerInnen unkompliziert zu beantworten. Die Sprechstunde findet jeden Dienstag von 17 bis 19 Uhr in der Westerbachstraße 29 statt.

Wer sich freiwillig und ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich nach wie vor an uns, die Geflüchteten-Initiative W.i.R., wenden. Wir agieren in Arbeitsgruppen und koordinieren so bereits ein breites Angebot zur Unterstützung der Integration der Neu-Rödelheimer. Dabei sind wir sowohl mit dem Nachbarschaftsbüro des Quartiersmanagement West als auch mit dem Betreiber der neuen Unterkunft, der Johanniter-Unfallhilfe, sowie mit der Koordinierungsstelle „Frankfurt hilft“ vernetzt.

Zweiter offener Brief von W.i.R.

Am 11. April haben wir als Initiative erneut eine Stellungnahme zur geplanten Unterkunft für Geflüchtete In der Au an das Sozialdezernat der Stadt Frankfurt geschickt. Die offenen Briefe von W.i.R. sind im Bereich Presse abrufbar. Die Frankfurter Rundschau berichtete.

Im Main-Nidda-Boten vom 28. April erschien als Antwort auf unseren offenen Brief ein Leserbrief von der Rödelheimer CDU.

W.i.R. machen die Nacht zum Tag

ndm16-0Dank einer großzügigen Spende von Nils Bremer, Chefredakteur der Zeitschrift Journal Frankfurt, konnte unsere Ausflugsgruppe die Nacht der Museen besuchen.
Der erste Punkt des Abendprogramms war der Besuch des Kaisersaals im Römer. Dazu kam man in den Genuss, live das Duo Flora Fabri (Cembalo) und Lorenzo Gabriele (Traversflöte) zu hören. Mit dem Bus ging es weiter ins Fotografie Forum Frankfurt. Packende Fotos der amerikanischen Fotografin S. Meiselas zum Thema Zwangsmigration, Krieg und ökonomische Umstände ließen uns sehr nachdenklich werden. Das Kriminalmuseum bot uns Einblicke in den Fuhrpark der Polizei Hessen. Auch die Diensthunde konnte man bei der Arbeit sehen. Richtig in Bewegung kamen wir im Experiminta Science Center. Zum Abschluss gab es noch etwas auf die Ohren im Museum für Kommunikation. Ziemlich erschöpft und ziemlich spät kamen wir, mit vielen neuen Eindrücken, an unseren Ausgangspunkt zurück.
Gabriela Kruske

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W.i.R. erleben Frankfurt

Bei schönem Wetter machten wir, eine kleine Gruppe aus Alt- und Neu-Rödelheimern, uns auf den Weg in die Stadt. Ziel war das Naturkundemuseum Senckenberg. Viele alte Knochen und ein spannendes Kinoprogramm ließen die Zeit wie im Fluge vergehen. Zur Stärkung gingen wir noch in das Café KOZ auf dem Uni Campus in Bockenheim.
Ein schöner Tag – doch viel zu kurz – drum ist dies sicher einen weiteren Ausflug wert.
Gabriela Kruske

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WiR zeigen Frankfurt

Am ersten schönen Frühlingswochenende hat eine Gruppe von Alt- und Neu-Rödelheimern spontan einen Ausflug zum Lohrberg gemacht. Bei einem Picknick mit Grillen, Fußballspielen auf der Wiese und einem Spaziergang durch die Anlage hatten alle viel Spaß. Weitere Ausflüge werden ganz sicher folgen. Fotos: Beate Gott

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Aufstehen gegen Rassismus

agrFast täglich greifen Rassisten und Rassistinnen Flüchtlingsheime an, islamfeindliche Übergriffe nehmen zu. Erschreckend viele Menschen nehmen an fremdenfeindlichen und rassistischen Demonstrationen teil. Pegida hetzt gegen Geflüchtete und Muslime und Musliminnen.

Währenddessen wird die „Alternative für Deutschland“ (AfD) zunehmend zum Sammelbecken für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. An vielen Orten ist die AfD Zentrum der extremen Rechten geworden. Abgeordnete der AfD verbreiten Nazi-Parolen und hetzen gegen Andersdenkende. Die AfD ist zu einer ernsthaften Gefahr geworden, für all jene, die nicht in ihr rechtes Weltbild passen.

Auf der Website der Kampagne Aufstehen gegen Rassismus kann ein bundesweiter Aufruf gegen Rassismus unterzeichnet werden. Er wurde inzwischen von DGB, Pro Asyl und zahlreichen weiteren Gruppen und Einzelpersonen unterzeichnet. Die Unterzeichnung durch W.i.R. wurde mehrheitlich beschlossen. Am 23. und 24. April 2016 findet im DGB-Haus Frankfurt (Wilhelm-Leuschner Straße) zudem die bundesweite AAktionskonferenz gegen Rassismus statt. Auf der Kampagnen-Website kann der o.g. Aufruf unterzeichnet werden und die Anmeldung für die Teilnahme an der Konferenz erfolgen.